Kurt Theodor V. ELTERLEIN, 18741954 (aged 79 years)

Name
Kurt Theodor /V. ELTERLEIN/
Birth October 30, 1874 52 40
Death of a fatherHans August Adolf Uttmann V. ELTERLEIN
June 12, 1875 (aged 7 months)
Marriage of a half-siblingJohann Ernst SCHMIDAgnes Karoline V. ELTERLEINView this family
December 12, 1885 (aged 11 years)
Marriage of a half-siblingRichard DÜLLHelene Rosalie Angelika V. ELTERLEINView this family
December 7, 1886 (aged 12 years)
Death of a half-sisterHelene Rosalie Angelika V. ELTERLEIN
November 18, 1887 (aged 13 years)
Marriage of a half-siblingRichard DÜLLFriederike Auguste Alexandra V. ELTERLEINView this family
October 12, 1889 (aged 14 years)
military rank
Cadet
between January 1, 1890 and November 25, 1893 (aged 19 years)
military rank
Portepee Fähnrich
between November 26, 1893 and July 29, 1894 (aged 19 years)
Citation details: 1894, Seite 238, Portepeefähnriche:
Text:

v. Elterlein, Curt Theodor. Patent: 29.11.1893 Anstellung: 3. Inf.- Reg. Nr. 102

military rank
Secondelieutenant
July 30, 1894 (aged 19 years)
Citation details: 1898, Seite 236, Infanterie
Text:

Secondlieutenants.

v. Elterlein, Curt Theodor. Patent: 30.7.1894W Anstellung: Schützen- (Füs.-) Reg. Nr. 108 ( C.z. Unteroffizierschule)

Military service
3. Infanterie-Regiment Nr. 102 "Prinz-Regent Luitpold von Bayern"
between 1895 and 1896 (aged 21 years)
Citation details: 1896, Seite 32, 3. Inf.- Reg. Nr. 102 "Prinz-Regent Luitpold von Bayern"
Text:

Sec.-Ltnts: von Elterlein, 4

Military service
Schützen- (Füsselier) Regiment Nr. 108
between 1897 and 1898 (aged 23 years)
Citation details: 1898, Seite 236, Infanterie
Text:

Secondlieutenants.

v. Elterlein, Curt Theodor. Patent: 30.7.1894W Anstellung: Schützen- (Füs.-) Reg. Nr. 108 ( C.z. Unteroffizierschule)

Military service
Unteroffiziersschule als Compagnie-Offizier
between 1897 and 1898 (aged 23 years)
Citation details: 1898, Seite 9, Unteroffizierschule Marienberg
Text:

Comagnie-Offiziere: Sec-Ltnt. von Elterlein vom Schützen-(Füs-) Reg. Nr. 108, 1

military rank
Oberleutnant
September 19, 1900 (aged 25 years)

Marriage of a half-siblingAdolph Julius Haubold V. ELTERLEINElsa Sophia V. KAMPHOEVENERView this family
December 4, 1900 (aged 26 years)
Citation details: Die Eintragung im Aufgebots- und trauungsbuch der St. Staphani Kirche in Goslar unter der Nummer 32 m Jahr 1900 lautet: "Zivilakt Goslar vom 4.12.1900. Getraut auf Grund eines Demissoriales des Kaiserlich Deutschen Botschaftspredigers Suhle in Konstantinop
Staatsamt
Persönlicher Adjutant des Prinzen Johann Georg
between 1907 and 1912 (aged 37 years)
military rank
Hauptmann
between 1907 and 1914 (aged 39 years)
Death of a motherAnna Pauline Natalie Therese V. SCHÖNBERG
March 30, 1909 (aged 34 years)
Auszeichnung
Ritterkreuz des Kgl. Sächsischen Militär St.Heinrich Orden
October 15, 1914 (aged 39 years)
Death of a brotherAlexander Georg V. ELTERLEIN
September 30, 1916 (aged 41 years)
Auszeichnung
Kommandantenkreuz 2. Klasse des Kgl. Sächsischen Militär St.Heinrich Orden
November 3, 1918 (aged 44 years)
MarriageElisabeth V. SCHÖNBERGView this family
August 19, 1922 (aged 47 years)
Death of a half-brotherAdolph Julius Haubold V. ELTERLEIN
February 1, 1929 (aged 54 years)
Death of a wifeElisabeth V. SCHÖNBERG
February 9, 1934 (aged 59 years)
Death of a half-sisterAgnes Karoline V. ELTERLEIN
March 28, 1945 (aged 70 years)
Death of a half-sisterFriederike Auguste Alexandra V. ELTERLEIN
July 9, 1946 (aged 71 years)
Auszeichnung
Zähringer Löwenorden, Ritter 2.KL mit Eichenlaub

Der Orden vom Zähringer Löwen wurde am 26. Dezember 1812 durch Karl Ludwig Friedrich von Baden zum Andenken an die Herzöge von Zähringen, mit denen die großherzogliche Familie stammesverwandt war, gestiftet. Die ersten Ordensverleihungen fanden aber erst 1815 statt.

Ordensklassen Der Orden wurde zunächst in drei Klassen gestiftet:

Großkreuz Kommandeur Ritter Im Laufe der Jahre fanden zahlreiche Erweiterungen statt. 1815 erfolgte die Einführung des Eichenlaubs, das anfangs eine Chiffre L trug, die spätestens 1858 jedoch wieder entfiel. 1840 wurden die Kommandeure in I. (mit Bruststern) und II. Klasse unterteilt. 1866 folgte die Trennung der Ritter in I. und II. Klasse sowie die Einführung der Schwerter als zusätzliche Stufe für alle Klassen. Zusätzlich wurde das affilierte Verdienstkreuz vom Zähringer Löwen gestiftet.

Von 1877 bis 1896 gab es den Orden Berthold des Ersten von Zähringen als Sonderstufe über dem Großkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen. Erst 1896 wurde der Orden Bertolds I. verselbständigt und fortan in vier Klassen verliehen. Die bisherigen Inhaber des Ordens Berthold des Ersten galten als Großkreuze des neuen Ordens.

Letzte Veränderung erfuhr der Orden mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs durch die Bestimmung, dass das Verdienstkreuz für ausgezeichnetes Verhalten vor dem Feind mit dem Band des Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden zur Verleihung kommen kann. Bis zum Ende der Monarchie im Großherzogtum existierte der Orden in folgenden Klassen:

Großkreuz Kommandeur I. und II. Klasse Ritter I. und II. Klasse Verdienstkreuz Für außergewöhnliche Verdienste konnte der Orden zudem mit einer Collane sowie in Brillanten zur Verleihung kommen.

Ordensdekoration Das Ordenszeichen besteht aus einem grünemaillierten Kreuz mit gleich langen Armen, deren Winkel mit goldenen Spangen ausgefüllt sind. Das goldgeränderte Medaillon zeigt das Stammschloss der Zähringer in buntem Emaille. Auf der Rückseite ist der nach links gewandte Zähringer Löwe auf rotem Grund abgebildet.

Trageweise Das Großkreuz wurde an einer Schärpe von der linken Schulter und mit einem silbernen achtstrahligen Bruststern getragen. Auf dem Bruststern ist das bereits oben beschriebene Medaillon zu sehen, das von einem Reif mit der Ordensdevise FÜR EHRE UND WAHRHEIT umschlossen ist. Kommandeure trugen den Orden um den Hals, Kommandeure I. Klasse zusätzlich mit einem silbernen vierstrahligen Bruststern, auf dem das Ordenszeichen aufliegt. Ritter dekorierten das Ordenszeichen am Band auf der linken Brustseite. Bei den Rittern II. Klasse ist die Dekoration aus Silber.

Das Ordensband ist grün mit orangegelben Randstreifen.

Verleihungen Die ersten Verleihungen erfolgte erst im Jahre 1815 und lassen sich im Folgenden dokumentieren. Darin sind die Verleihungen an fremde Souveräne sowie an Mitglieder des großherzoglichen Hauses nicht enthalten.

Quelle: Wikipedia (Stand:7.2.2021)

Auszeichnung
Kronenorden, Offizier,

Auszeichnung
Orden Heinrichs des Löwen, Ritter 2. Kl.

Der Orden Heinrichs des Löwen, auch Hausorden Heinrichs des Löwen oder Herzoglich Braunschweigischer Orden Heinrichs des Löwen genannt, ist ein braunschweigischer Orden, der am 25. April 1834 durch Herzog Wilhelm von Braunschweig als Zivil- und Militärverdienstorden zur Erinnerung an Heinrich den Löwen gestiftet wurde.

Ordensklassen

Orden Heinrichs des Löwen (Kopie): Bruststern zum Großkreuz mit Devise IMMOTA FIDES. Das „W“ im Zentrum steht für den Stifter des Ordens, Herzog Wilhelm von Braunschweig. Die Stiftung erfolgte zunächst in vier Ordensklassen sowie einem affiliierten Verdienstkreuz:

Großkreuz Kommandeur I. und II. Klasse Ritter Verdienstkreuz I. und II. Klasse Anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges erfolgte 1870 die Einführung der Schwerter in allen Klassen für Kriegsverdienste. Diese sind unter dem Kreuz angebracht. Am 8. März 1877 verfügte der Herzog die Teilung der Ritter-Klasse in Ritter I. und II. Klasse. 1903 erfolgte die Stiftung des Ehrenzeichens in Form einer silbernen Medaille. Im Jahre 1908 wurde eine I. Klasse eingeführt. Außerdem kam das Offizierskreuz sowie die IV. Klasse neu hinzu und das Ehrenzeichen ab diesem Zeitpunkt in zwei Klassen - Silber und Bronze - geteilt. Ein Jahr später gab es Änderungen betreffend der Verleihung der Schwerter. Diese wurde nunmehr für Kriegsverdienste durch das Mittelschild kreuzend verliehen. Zusätzlich führte man die Schwerter über dem Kreuz ein. Verleihungen erfolgten an Inhaber einer höheren Klasse, wenn dieser bereits vorher mit einer niedrigeren Klasse mit Schwertern für Kriegsverdienste beliehen worden war. Bis zum Ende der Monarchie im November 1918 wurde der Orden dann in folgender Rangordnung verliehen:

Großkreuz I. Klasse Kommandeur I. und II. Klasse Offizierskreuz Ritter I. und II. Klasse IV. Klasse Verdienstkreuz I. und II. Klasse Ehrenzeichen I. und II. Klasse Ordensdekoration

Bruststern zum Kommandeurkreuz I. Klasse Das Ordenszeichen ist ein goldenes achtspitziges, hellblau emailliertes Johanniterkreuz mit rotem, gestrahltem Mittelschild, auf dem die gekrönte Säule mit springendem Sachsenross und auf dessen Flügeln der Helm und die Pfauenfedern des Wappens angebracht sind.

Ein Löwe verbindet Krone und Kreuz, zwischen den Flügeln befinden sich gekrönte „W“ für den Stifter des Ordens Herzog Wilhelm. Auf dem Revers des Mittelschildes steht der Wahlspruch IMMOTA FIDES (Unerschütterliche Treue) mit der umlaufenden römischen Jahreszahl MDCCCXXXIV der Stiftung.

Im Gegensatz zu allen anderen Klasse ist das Kreuz der Ritter II. Klasse aus Silber gefertigt. Die IV. Klasse besteht ebenfalls aus Silber und ist lediglich im Medaillon emailliert.

Das Verdienstkreuz beider Klassen ist ein Hochkreuz mit aufgesetztem Medaillon. Darin ist die gekrönte Initiale des Stifters W zu sehen. Auf den Kreuzarmen die Ordensdevise IM /MO / TA /FIDES. Zwischen den Kreuzarmen der I. Klasse verläuft zusätzlich ein grün emaillierter Eichenkranz.

Das Ehrenzeichen ist eine runde Medaille, wobei die I. Klasse in Silber, die II. Klasse in Bronze geprägt wurde. Im Avers die von einem Eichenlaubkranz umschlossene und von einer Krone überragte Initiale des Stifters. Im Revers die bereits beschriebene zweizeilige Ordensdevise. Darüber ein sechsstrahliger Stern und darunter zwei gekreuzte Eichenzweige.

Zum Großkreuz und dem Kommanandeurkreuz I. Klasse gehört außerdem ein silberner achteckiger Bruststern mit dem Kreuz in der Mitte. Das Großkreuz konnte außerdem zu besonderen Anlässen mit einer Collane bestehend aus Löwe, dem Wappen mit Trophäen und dem Mittelschild, getragen werden.

Trageweise

Ordensband Das Großkreuz wurde an einer Schärpe von der linken Schulter getragen. I. Klasse sowie Kommandeur I. und II. Klasse dekorierten die Auszeichnung als Halsorden. Großkreuz und Kommandeur I. Klasse trugen zusätzlich einen Bruststern. Das Offizierskreuz ist ein Steckkreuz, welches ebenso wie die restlichen Klassen des Ordens auf der linken Brustseite getragen wurde.

Die Dekoration wird nach den Ordensklassen in verschiedenen Größen an einem hochroten Band mit gelben Rändern getragen.

Quelle: Wikipedia (Stand: 7.2.2021)

Auszeichnung
Fürstl. Lippescher Hausorden, Ehrenkreuz 4.Kl.

Auszeichnung
Greifenorden RItterkreuz mit großherzoglichen Krone

Der mecklenburgische Greifenorden wurde am 15. September 1884 durch Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg zu dem Zweck, das Allerhöchste besondere Wohlwollen, sowie die Allerhöchste Anerkennung hervorragender Verdienste zum öffentlichen und sichtbaren Ausdruck zu bringen gestiftet. Ordensgroßmeister war der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin. Das Statut wurde am 31. Januar 1902 und 7. Juni 1904 erweitert und mit Zusätzen versehen. Seit 1904 wurde der Orden für Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz verliehen. Zugleich rückte der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz in den Rang eines Ordensgroßmeisters auf.

Ordensklassen Eingeteilt war der Greifenorden in drei Klassen:

  1. Großkreuz 2a) Großkomtur, b) Komturkreuz, c) Ehrenkreuz
  2. Ritterkreuz Die Insignien des Großkreuzes konnten mit Schwertern, die des Großkomtur- und Komturkreuzes mit Diamanten, das Ritterkreuz konnte mit der großherzoglichen Krone verliehen werden.

Ordensdekoration Das Ordenszeichen besteht aus einem rot emaillierten, goldbordierten achtspitzigen Kreuz mit einem goldenen Medaillon, das erhaben einen schreitenden Greifen zeigt. Das Großkreuz wird an einem vier Zoll breiten, gewässerten hellgelben Band mit schmaler roter Einfassung von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen, das Großkomturkreuz und das Komturkreuz an einem schmaleren Band um den Hals, das Ehrenkreuz auf der linken Brust, das Ritterkreuz auf der linken Brust oder im Knopfloch. Im übrigen unterscheiden sich die Klassen lediglich in der Größe.

Quelle: Wikipedia (Stand: 7.2.2021)

Auszeichnung
Roter Adlerorden 4 m.Kr.

Der Rote Adlerorden (im 19. Jahrhundert Rother Adler-Orden) war ein preußischer Verdienstorden, der am 17. November 1705 durch Erbprinz Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth unter der Bezeichnung Ordre de la sincérité (Orden der Aufrichtigkeit) als höfischer Ritterorden gestiftet wurde. Ab 1792, nach dem Übergang der fränkischen Hohenzollerngebiete an Preußen, verlieh ihn der König von Preußen. Der rote Adlerorden war nun der zweithöchste Orden im preußischen Staat nach dem Schwarzen Adlerorden. Er wurde bis zur Novemberrevolution verliehen.

Geschichte

Verleihungsurkunde des Roten Adlerordens (1851) Der Orden wurde durch Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth vermutlich in Anlehnung an den englischen Hosenbandorden, den er auf seinen Reisen kennengelernt hatte, gegründet. Die Mitglieder des Ordens verpflichteten sich, immer den Ordensstatuten zu folgen. Dazu zählte auch das permanente Tragen des Ordens. Er diente jedoch auch der Selbstdarstellung des Markgrafen, denn jedes Jahr wurde zum Georgstag eine Versammlung aller Ordensträger mit Festivitäten in St. Georgen am See bei Bayreuth abgehalten. Hierbei fand auch ein Gottesdienst in der hierfür gestalteten Sophienkirche (heute Ordenskirche) statt. Der letzte Markgraf zu Brandenburg-Ansbach und Bayreuth, Christian Friedrich Karl Alexander, gab dem Orden 1776 neue Statuten und den Namen Hochfürstlicher Brandenburgischer Roter-Adler-Orden. Als er die Fürstentümer am 2. Dezember 1791 an Preußen abtrat, ging auch der Orden an Preußen über und wurde am 12. Juni 1792 von Friedrich Wilhelm II. zum zweiten Ritterorden der Monarchie erhoben.

Im Jahr 1810 wurde der Orden in drei Klassen unterteilt. Im Jahr 1818 wurde die zweite Klasse um einen Stern ergänzt und eine vierte Klasse geschaffen. Wer seinerzeit nach der vierten die dritte Klasse erhielt, trug diesen Orden an einer Schleife am Ring des Ordens. Wer mehrere Klassen des Ordens erhielt, trug ab der zweiten Klasse den Orden mit einer Verzierung aus Eichenlaub am Ring. 1861 kam noch das Großkreuz als neue höchste Ordensklasse hinzu.

Nachdem die Novemberrevolution das Ende der Monarchie gebracht hatte, wurde der Orden nicht mehr verliehen.

Insignien Ordenskreuz Das Ordenszeichen bestand seit 1810 aus einem nach oben sich verbreiternden weißemaillierten Georgskreuz. Das Medaillon im Avers zeigte den roten brandenburgischen Adler mit einem grünen Lorbeerzweig in den Fängen und im Revers das Monogramm „FW“ unter der preußischen Königskrone. Das am 18. Oktober 1861 von König Wilhelm I. († 1888) anlässlich seiner Krönung in Königsberg gestiftete Großkreuz war ein Johanniterkreuz und trug rote Adler in den Kreuzwinkeln, das Medaillon im Avers zeigte das Monogramm WR (Wilhelmus Rex), von der Ordensdevise SINCERE ET CONSTANTER (aufrichtig und standhaft)umwoben. Im Reversmedaillon befand sich innerhalb eines Eichenkranzes das Datum Den 18. Octb. 1861. Das Großkreuz wurde an einer orangen Schärpe mit weißen Streifen getragen. Bei besonderen Verdiensten wurde die Kette zum Großkreuz verliehen. Das Kreuz der I. Klasse wurde an einer weißen Schärpe mit orangefarbenen Seitenstreifen von der linken Schulter zur rechten Hüfte getragen. Die II. Klasse wurde um den Hals und die III. und IV. Klasse an der linken Brust getragen.[2] Die Kriegsdekoration hing ab 1864 am schwarz-weißen Band. Nichtchristliche Ordensritter bekamen seit 1851 manchmal statt eines Kreuzes ein silbernes sternförmiges oder rundes Medaillon mit dem Roten Adler in der Mitte verliehen.

Stern Der Stern des Großkreuzes war ein goldener achtstrahliger Stern, in dessen Mitte der gekrönte rote Adler mit einem Schwert und einem Zepter in den Fängen, auf einem Medaillon aufgemalt ist. Der Adler trägt das hohenzollernsche Wappenschild und um das Medaillon des Adlers steht die Ordensdevise auf blauer Emaille. Der Stern der ersten Klasse ist silbern und gleicht dem Stern des Großkreuzes bis auf wenige Änderungen. Der Adler trägt statt Schwert und Zepter einen Lorbeerkranz und die Ordensdevise steht auf weißer Emaille. Die II. Klasse wurde mit einem silbernen vierstrahligen Stern mit dem Medaillon des Sternes der I. Klasse verliehen. Alle drei Sterne konnten in Brillanten verliehen werden.

Kette Die Kette wurde am 18. Januar 1861 mit dem Großkreuz gestiftet und nur bei besonderen Verdiensten verliehen. Sie hatte drei Arten von Gliedern: Das erste war ein blauer Reif, auf dem die Ordensdevise mit Krone stand und der innen das Monogramm des Stifters WR (Wilhelminus Rex) trug; das zweite Glied bestand aus gekreuztem Schwert und Zepter in einem Eichenkranz; das dritte war mit dem ersten identisch bis auf das Monogramm, das ein roter Adler mit dem aufgelegten Kurwappen Brandenburgs, goldener Stab des Erzkämmerers in blauem Feld, ersetzte.

Ordensklassen Der Rote Adlerorden wurde seit 1818 in vier Klassen (I. bis IV.), seit 1861 auch als Großkreuz verliehen.

Großkreuz I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse

Darüber gab es eine große Anzahl von teilweise kombinierbaren Ergänzungen zu den einzelnen Stufen:

Schwerter (seit 1848 für Kriegsverdienst) Eichenlaub (für Inhaber der I. und II. Klasse, die vorher im Besitz der II. oder III. Klasse waren) Brillanten (Großkreuz, I. und II. Klasse) Emailleband des Königlichen Kronenordens, um das Kreuz und den Stern geschlungen (für Inhaber beider Orden in der I. Klasse) Johanniterkreuz Schwerter am Ring (für Inhaber auf Grund militärischer Verdienste, die eine darunterliegende Stufe mit Schwertern besaßen) Dienstjubiläumszahlen (50 und 60) Schleife (für Inhaber der III. Klasse, die zuvor bereits im Besitz der IV. Klasse waren).

Der Rote Adlerorden war der deutsche Orden mit den vielfältigsten Abstufungen. Im Jahre 1861 wurde ihm ein neuer Orden, der Kronenorden, der wie das Großkreuz des Roten Adlerordens bei der Krönung Wilhelm I. gestiftet worden war, gleichgestellt.

Am 18. Mai 1842 verfügte König Friedrich Wilhelm IV. die Anfertigung einer silbernen Roten Adlerordens-Medaille, die nur an nichtpreußische Truppenangehörige verliehen wurde. Kaiser Wilhelm I. ordnete 1871 eine neue Ausführung der Medaille an.

Quelle: Wikipedia (Stand:7.2.2021)

Auszeichnung
Sachsen-Ernestinischer Hausorden, Ritter 1.Kl.

Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden war der gemeinsame Staatsorden der thüringischen Herzogtümer Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha und Sachsen-Meiningen.

Geschichte Bei der Neuverteilung des Erbes des jüngeren Zweiges der Ernestinischen Linie des Hauses Wettin - nach dem Aussterben des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg - wurde der „Ernestiner“ am 25. Dezember 1833 von den Herzögen Friedrich von Sachsen-Altenburg, Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha und Bernhard II. Erich Freund von Sachsen-Meiningen und Hildburghausen gestiftet. Der Orden diente in erster Linie als Hausorden für männliche Mitglieder der drei ernestinischen Linien, wurde aber auch für Zivil- und Militärverdienste verliehen.

Die Stiftung geht auf den Orden der deutschen Redlichkeit zurück, der 1690 als Erinnerung an den Herzog Ernst den Frommen (1601-1675), vom Herzog von Altenburg gestiftet wurde.

Ordensklassen

Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha) mit dem Großkreuz des Ernestinischen Hausordens, 1906 Der Orden hatte ursprünglich vier Klassen:

Großkreuz (höchstens neun Inhaber, wirkliche Geheimräte oder dieses Ranges, Prinzen der drei Häuser (nach vollendetem 18. Lebensjahr) ungerechnet) Komtur I. Klasse (höchstens zwölf Inhaber, Geheimräte oder Minister) Komtur II. Klasse (höchstens achtzehn Inhaber, im Rang eines Präsidenten, Obersten oder Oberstleutnants) Ritter (höchstens 36 Inhaber) Die Verleihung des Großkreuzes brachte den erblichen Adel, und bei bereits adligen Personen die Erhöhung in die nächste Rangstufe (Ritter zu Baronen, Freiherren zu Grafen).

Jedes der drei Herzogtümer konnte ein Drittel der Ordensmitglieder jeder Klasse bestimmen und war verpflichtet, die Verleihungen den anderen beiden Herzogtümern mitzuteilen. Im Falle von Ausländern war die Zahl der Ordensmitglieder unbegrenzt, mindestens zwei der drei Herzogtümer mussten jedoch zustimmen. Um 1890 schuf man auch die 5. Klasse: die Ritter II. Klasse.

Nach 1850 wurde der Orden um eine Kriegsdekoration erweitert: die Schwerter am Ring (gekreuzte goldene Schwerter unter der Krone der Aufhängung) und Schwerter zum Kreuz (goldene Schwerter zwischen den Armen des Kreuzes und auf dem Ordensstern unter dem Medaillon). Militärs erhielten den Orden mit einem Lorbeerkranz statt des oben beschriebenen Eichenkranzes.

Im Jahre 1866 schuf man auch ein Silbernes Verdienstkreuz des Ordens, welches mehrere Male (1870, 1890 und 1914) erneuert wurde und für niedere Beamte und Militärs vorgesehen war. Es hat die allgemeine Form, ist jedoch ohne Krone, ohne die Löwenornamente zwischen seinen Armen, ohne Kugeln auf den Spitzen und unemailliert. Auch dieses Kreuz wurde mit Schwertern (nur zwischen den Armen) verliehen.

Ordensdekoration Das Ordenskreuz ist ein weiß emailliertes Malteserkreuz mit schreitenden goldenen Löwen in den Winkeln. Im Avers zeigt das Mittenmedaillon ein goldenes Brustbild des nach rechts schauenden Herzogs Ernst des Frommen, von einem blau emaillierten Band mit der Ordensdevise Fideliter et constanter („Treu und beständig“) in goldenen Buchstaben umgeben. Um das ganze Mittenmedaillon läuft ein grün emaillierter Eichenkranz mit goldenen Adern. Im Revers zeigt das Medaillon des Kreuzes das sächsische Rautenwappen, von einem blauen Ring mit der Inschrift 25. December 1833 und dem gleichen Eichenkranz wie der des Averses umgeben. Das Ordenszeichen hängt an einer goldenen Königskrone. Bis um 1864 wurden die altenburgischen Verleihungen mit dem Buchstaben F auf dem oberen Kreuzarm des Averses, die gothaischen mit dem Buchstaben E und die meiningischen mit dem Buchstaben B gekennzeichnet. Bei Verleihungen der Ordenszeichen an Ausländer fehlten die Eichenkränze.

Der Ordensstern der Großkreuze ist achtstrahlig mit abwechselnd silbernen und goldenen Strahlen. Er trägt ein weißes Ordenskreuz, dessen Mittenmedaillon das gleiche (mit den beiden Kränzen und der Ordensdevise) wie beim Ordenszeichen war, jedoch mit der sächsischen Rautenkrone in seiner Mitte statt des Herzogsbildes.

Der Ordensstern der Komture I. Klasse war bis 1864 nur ein facettiertes Kreuz mit der Rautenkrone und der Ordensdevise im Mittenmedaillon, ohne den unterliegenden Stern. Um 1865 führte man für diese Klasse einen rhombischen Stern mit darauf liegendem Kreuz ein.

Es gab auch ein Prinzessinenkreuz (eigentlich nur ein Abzeichen, denn weibliche Trägerinnen waren in den Statuten nicht vorgesehen): es ist ein kleines Kreuz des Modells vom Ordensstern, schräg gelegt (es gab auch andere Ausführungen mit geradestehendem Kreuz) und von einem grün emaillierten Band mit der Ordensdevise umgeben. Das Kreuz hängt an einer Königskrone, die von einer in Gold gearbeiteten Schleife überhöht ist.

Als besondere Auszeichnung konnte der Orden (nur Großkreuze) mit Brillanten verliehen werden. Er wurde an einem karmesinroten Band mit beiderseitigem dunkelgrünen Streifen getragen.

Die Collane stand nur den drei Souveränen und anderen ebenbürtigen Fürstlichkeiten zu: sie besteht aus weiß emaillierten Kreuzen mit dem Buchstaben E, goldenen Kronen und schreitenden goldenen Löwen, das Ordenszeichen hängt an einem Schild mit dem sächsischen Rautenwappen.

Nach 1918

Der Ernestinische Hausorden erlosch nicht nach dem Sturz der deutschen Monarchien im Jahre 1918, sondern wurde als inoffizieller Hausorden weiter verliehen, besonders von Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg-Gotha. Dies wurde um 1936 von Hitler verboten. Erst nach 1955 wurden die Verleihungen wieder aufgenommen, diesmal durch die Herzogin-Witwe Clara Maria von Sachsen-Meiningen und Hildburghausen (1895-1992), die sie im Namen ihres Sohnes Friedrich Alfred († 1997, der als Kapuziner-Mönch lebte), vornahm. Außer ihren Enkeln aus der Familie Habsburg wurden noch etwa zwanzig Personen ausgezeichnet (nur Großkreuze).

Quelle: Wikipedia (Stand:7.2.2021)

Auszeichnung
Fürstl. Schaumb. Lippescher Hausorden, Ehrenkreuz 4.Kl.

Auszeichnung
Militärverdienstorden 1.Kl

Auszeichnung
Orden der Wachsamkeit oder Weißer Falkenorden Ritter 1Kl.

Der Hausorden vom Weißen Falken, oder auch Hausorden der Wachsamkeit genannt, war ein Orden des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Ordensträger wurden in den Staatshandbüchern des Landes aufgeführt.

Geschichte Die Falkenjagd war im Mittelalter gewöhnlich die Belustigung der Vornehmen, und der Falke galt als Zeichen des Adels. Sogar Heinrich IV. nahm Falken in das Reichssiegel auf. Da dieser Vogel bis in das 18. Jahrhundert hinein große Verehrung genoss, lag es nahe, dass man ihm an Stelle des Adlers und anderer Tiere ein Ordenszeichen widmete.

Der Orden behielt Form und Namen seit seiner Stiftung am 2. August 1732. Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar, (der Großvater des bekannten späteren Großherzogs Carl August, der Goethe an seinen Hof berief) stiftete ihn mit der Genehmigung und zu Ehren Kaiser Karl VI., dessen General der Kavallerie er seit 1732 war, und gab ihm den Titel „de la Vigilance“. Im Laufe der Zeit verminderte sich aber die Zahl der Mitglieder so stark und der Orden verfiel. 1806 lebte nur noch ein Inhaber des Ordens, ein Ritter. Als Herzog Carl August nach 40-jähriger Regierung mit der Erhebung seines Landes zum Großherzogtum Großherzog wurde, mochte die Vergrößerung des Territoriums Veranlassung gegeben haben, einen Verdienstorden zu schaffen. Noch im selben Jahr erwachte der Hausorden der Wachsamkeit oder Hausorden vom Weißen Falken zu neuem Leben. So wurde er durch den Großherzog Carl August am 18. Oktober 1815[1] erneuert und unter der Bezeichnung Hausorden der Wachsamkeit oder vom weißen Falken neu belebt.

Ordensklassen Der Orden, der dem Besitzer die Pflicht auferlegte, der jeweiligen rechtmäßigen höchsten Nationalbehörde treu und ergeben zu sein, bestand anfangs aus drei Klassen und die Anzahl der Mitglieder war beschränkt:

Großkreuz - auf 12 Mitglieder, mit Ausnahme der geborenen Prinzen des Hauses Kommandeur - auf 25 Mitglieder Ritter - auf 50 Mitglieder

Am 18. Februar 1840 erfolgte eine Erweiterung um eine IV. Klasse (Ritterkreuz II. Klasse) sowie die Stiftung eines Verdienstkreuzes in zwei Klassen

Ordensdekoration Der Orden besteht aus einem an einer Krone hängenden achtspitzigen goldgefassten grün emaillierten Malteserkreuz. In den Kreuzarmwinkeln je ein rot emaillierter geschuppter Stern mit goldener Einfassung. Auf der Vorderseite liegt ein weiß emaillierter Falke mit ausgebreiteten Schwingen. Die Kreuzrückseite zeigte auf weißer Emaille einen grünen Stern. In der Kreuzmitte ein ovales Medaillon mit einem emaillierten Blau zeigte in goldenen Buchstaben die vierzeilige Ordensdevise VIGILANDO ASCENDIMUS (wachsam steigen wir empor). Alles wird von einem goldenen Lorbeerkranz und einer Krone umgeben.

Für Kriegsverdienste wurde das Ordenszeichen mit gekreuzten Schwertern durch die Kreuzwinkel verliehen.

Trageweise Großkreuzer trugen den Orden an einer Schärpe von der rechten Schulter zur linken Hüfte sowie mit einem achtstrahligen Bruststern, auf dem das Ordenszeichen aufliegt. Kommandeure dekorierten um den Hals, Ritter II. und I. Klasse sowie Träger des Verdienstkreuzes am Band auf der linken Brustseite. Das Ordensband ist rot.

Sonstiges Der Großherzog war Großmeister, die geborenen Prinzen waren Inhaber des Großkreuzes und gleichzeitig war der Vorsitzende Staatsminister der Ordenskanzler.[1]

Bei besonderen Anlässen wurde das Großkreuz an einer Collane getragen. Die einzelnen Kettenglieder zeigen abwechselnde einen goldenen Falken und die Buchstaben C. A. (Carl August).

Tag des Ordensfestes war alljährlich der 18. Oktober.

Auszeichnung
Friedrichsorden Ritter 1. Kl.

Der Friedrichs-Orden wurde am 1. Januar 1830 durch König Wilhelm I. von Württemberg zur Erinnerung an seinen Vater Friedrich I. und an die Erhebung des Landes zum Königreich im Jahre 1806 gestiftet. Der Orden wurde bis zum Ende der Monarchie in Württemberg im Jahre 1918 verliehen.

Ordensklassen Es gab ursprünglich nur eine Klasse, die der Ritter. Mit der Verleihung war der persönliche Adel verbunden, sofern der Beliehene nichtadeliger Inländer war.

Per Edikt vom 3. Januar 1856 entfiel die Nobilitierung und der Orden erhielt vier Klassen:

Großkreuz Komtur I. Klasse Komtur II. Klasse Ritter Die bis zu diesem Zeitpunkt beliehenen Inhaber des Friedrichs-Ordens wurden zu Großkreuzen erklärt. Mit der erneuten Statutenänderung am 29. September 1870 wurden Ritter fortan in Ritter I. und II. Klasse aufgeteilt. Wobei auch hier bisherige Ritter zu Rittern I. Klasse ernannt wurden. Am 4. September 1886 erfolgte eine Umbenennung der Ritter I. Klasse in Ehrenritter und der Ritter II. Klasse in Ritter. Für militärische Verdienste konnte der Orden ab 1870 auch mit zwei am Ring befindlichen gekreuzten Schwertern verliehen werden.

Durch Königliche Verordnung vom 11. August 1892 wurde noch eine Goldene Verdienstmedaille hinzugefügt. Diese führte die Bezeichnung „Verdienstmedaille des Friedrichsordens“. Sie zeigte auf der Vorderseite das Brustbild des regierenden Königs mit dem Titel als Umschrift und auf der Rückseite das Ordenszeichen des Friedrichs-Ordens mit dem gekrönten F auf dem Schild und der Umschrift Dem Verdienste. Die Medaille wurde am Band des Ritterkreuzes auf der linken Brust getragen.

Ab 6. März 1899 konnte als besondere Auszeichnung das Großkreuz mit der Krone oder die Krone zum Großkreuz verliehen werden.

Ordensdekoration Das Ordenszeichen ist ein weißemailliertes goldbordiertes Kreuz mit geschwungenen Armen. Zwischen den Kreuzarmen sind fünf goldene Strahlen angebracht. Das Medaillon zeigt ein goldenes Seitenporträt des Stifters mit der Inschrift Friedrich König von Württemberg im Reif. Auf der Rückseite steht auf weißem Grund der Schriftzug DEM VERDIENST und im Reif GOTT × UND × MEIN × RECHT. Großkreuz und Komtur erhielten jeweils einen goldenen Bruststern zum Kreuz.

Ordensband Das Ordensband ist himmelblau. Daher kommt der Spitzname „der blaue Fritz“ für das Ritterkreuz.[1]

Sonstiges Bis etwa zur Jahrhundertwende wurden die Ordensträger in den Württembergischen Staatshandbüchern aufgeführt. Nach dem Ableben eines Ordensträgers musste das Ordenszeichen in den Ordensschatz zurückgegeben werden. Dies galt auch noch nach Abschaffung der Adelsprivilegien in der Weimarer Republik.

Quelle: Wikipedia Stand 7.2.2021

military rank
Oberst

Death September 3, 1954 (aged 79 years)
Family with parents
father
18221875
Birth: August 8, 1822 37 33Annaberg, Annaberg, Sachsen, Germany
Death: June 12, 1875Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
mother
18341909
Birth: May 22, 1834Kreipitzsch, Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, Germany
Death: March 30, 1909Glacisstraße 7, Neustadt, Dresden, Sachsen, Germany
Marriage MarriageSeptember 29, 1870Heynitz, Meissen, Sachsen, Germany
4 years
himself
18741954
Birth: October 30, 1874 52 40Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: September 3, 1954Dippoldiswalde, Weisseritzkreis, Sachsen, Germany
-3 years
elder brother
18721916
Birth: March 1, 1872 49 37Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: September 30, 1916Löbtauer Straße 31, Neustadt, Dresden, Sachsen, Germany
Father’s family with Theodora Antoinette Clotilde V. EINSIEDEL
father
18221875
Birth: August 8, 1822 37 33Annaberg, Annaberg, Sachsen, Germany
Death: June 12, 1875Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
step-mother
18231867
Birth: August 25, 1823Leumnitz, Gera, Thüringen, Germany
Death: September 5, 1867Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Marriage MarriageSeptember 29, 1851Leumnitz, Gera, Thüringen, Germany
12 years
half-sister
18631946
Birth: July 1, 1863 40 39Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: Eglfing-HaarJuly 9, 1946Eglfing, Landkreis München, Bayern, Germany
-9 years
half-sister
18541887
Birth: March 11, 1854 31 30Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: November 18, 1887Laufen, Berchtesgadener Land, Bayern, Germany
-1 years
half-brother
18531929
Birth: February 8, 1853 30 29Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: February 1, 1929Ebstorf, Uelzen, Niedersachsen, Germany
6 years
half-sister
18581945
Birth: October 1, 1858 36 35Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: March 28, 1945Zeven, Rotenburg, Niedersachsen, Germany
Family with Elisabeth V. SCHÖNBERG
himself
18741954
Birth: October 30, 1874 52 40Obereichstätt, Eichstatt, Bayern, Germany
Death: September 3, 1954Dippoldiswalde, Weisseritzkreis, Sachsen, Germany
wife
18801934
Birth: July 12, 1880Leipzig, Leipzig, Sachsen, Germany
Death: February 9, 1934Sachsendorf, Mittweida, Sachsen, Germany
Marriage MarriageAugust 19, 1922Bornitz, Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, Germany
Private + Elisabeth V. SCHÖNBERG
partner’s partner
Private
wife
18801934
Birth: July 12, 1880Leipzig, Leipzig, Sachsen, Germany
Death: February 9, 1934Sachsendorf, Mittweida, Sachsen, Germany
military rank"Rangliste der Königlich-Sächsischen Armee", Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, SLUB - Digitale Sammlungen
Citation details: 1894, Seite 238, Portepeefähnriche:
Text:

v. Elterlein, Curt Theodor. Patent: 29.11.1893 Anstellung: 3. Inf.- Reg. Nr. 102

military rank"Rangliste der Königlich-Sächsischen Armee", Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, SLUB - Digitale Sammlungen
Citation details: 1898, Seite 236, Infanterie
Text:

Secondlieutenants.

v. Elterlein, Curt Theodor. Patent: 30.7.1894W Anstellung: Schützen- (Füs.-) Reg. Nr. 108 ( C.z. Unteroffizierschule)

Military service"Rangliste der Königlich-Sächsischen Armee", Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, SLUB - Digitale Sammlungen
Citation details: 1896, Seite 32, 3. Inf.- Reg. Nr. 102 "Prinz-Regent Luitpold von Bayern"
Text:

Sec.-Ltnts: von Elterlein, 4

Military service"Rangliste der Königlich-Sächsischen Armee", Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, SLUB - Digitale Sammlungen
Citation details: 1898, Seite 236, Infanterie
Text:

Secondlieutenants.

v. Elterlein, Curt Theodor. Patent: 30.7.1894W Anstellung: Schützen- (Füs.-) Reg. Nr. 108 ( C.z. Unteroffizierschule)

Military service"Rangliste der Königlich-Sächsischen Armee", Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, SLUB - Digitale Sammlungen
Citation details: 1898, Seite 9, Unteroffizierschule Marienberg
Text:

Comagnie-Offiziere: Sec-Ltnt. von Elterlein vom Schützen-(Füs-) Reg. Nr. 108, 1

Auszeichnung

Der Orden vom Zähringer Löwen wurde am 26. Dezember 1812 durch Karl Ludwig Friedrich von Baden zum Andenken an die Herzöge von Zähringen, mit denen die großherzogliche Familie stammesverwandt war, gestiftet. Die ersten Ordensverleihungen fanden aber erst 1815 statt.

Ordensklassen Der Orden wurde zunächst in drei Klassen gestiftet:

Großkreuz Kommandeur Ritter Im Laufe der Jahre fanden zahlreiche Erweiterungen statt. 1815 erfolgte die Einführung des Eichenlaubs, das anfangs eine Chiffre L trug, die spätestens 1858 jedoch wieder entfiel. 1840 wurden die Kommandeure in I. (mit Bruststern) und II. Klasse unterteilt. 1866 folgte die Trennung der Ritter in I. und II. Klasse sowie die Einführung der Schwerter als zusätzliche Stufe für alle Klassen. Zusätzlich wurde das affilierte Verdienstkreuz vom Zähringer Löwen gestiftet.

Von 1877 bis 1896 gab es den Orden Berthold des Ersten von Zähringen als Sonderstufe über dem Großkreuz des Ordens vom Zähringer Löwen. Erst 1896 wurde der Orden Bertolds I. verselbständigt und fortan in vier Klassen verliehen. Die bisherigen Inhaber des Ordens Berthold des Ersten galten als Großkreuze des neuen Ordens.

Letzte Veränderung erfuhr der Orden mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs durch die Bestimmung, dass das Verdienstkreuz für ausgezeichnetes Verhalten vor dem Feind mit dem Band des Militär-Karl-Friedrich-Verdienstorden zur Verleihung kommen kann. Bis zum Ende der Monarchie im Großherzogtum existierte der Orden in folgenden Klassen:

Großkreuz Kommandeur I. und II. Klasse Ritter I. und II. Klasse Verdienstkreuz Für außergewöhnliche Verdienste konnte der Orden zudem mit einer Collane sowie in Brillanten zur Verleihung kommen.

Ordensdekoration Das Ordenszeichen besteht aus einem grünemaillierten Kreuz mit gleich langen Armen, deren Winkel mit goldenen Spangen ausgefüllt sind. Das goldgeränderte Medaillon zeigt das Stammschloss der Zähringer in buntem Emaille. Auf der Rückseite ist der nach links gewandte Zähringer Löwe auf rotem Grund abgebildet.

Trageweise Das Großkreuz wurde an einer Schärpe von der linken Schulter und mit einem silbernen achtstrahligen Bruststern getragen. Auf dem Bruststern ist das bereits oben beschriebene Medaillon zu sehen, das von einem Reif mit der Ordensdevise FÜR EHRE UND WAHRHEIT umschlossen ist. Kommandeure trugen den Orden um den Hals, Kommandeure I. Klasse zusätzlich mit einem silbernen vierstrahligen Bruststern, auf dem das Ordenszeichen aufliegt. Ritter dekorierten das Ordenszeichen am Band auf der linken Brustseite. Bei den Rittern II. Klasse ist die Dekoration aus Silber.

Das Ordensband ist grün mit orangegelben Randstreifen.

Verleihungen Die ersten Verleihungen erfolgte erst im Jahre 1815 und lassen sich im Folgenden dokumentieren. Darin sind die Verleihungen an fremde Souveräne sowie an Mitglieder des großherzoglichen Hauses nicht enthalten.

Quelle: Wikipedia (Stand:7.2.2021)

Auszeichnung

Der Orden Heinrichs des Löwen, auch Hausorden Heinrichs des Löwen oder Herzoglich Braunschweigischer Orden Heinrichs des Löwen genannt, ist ein braunschweigischer Orden, der am 25. April 1834 durch Herzog Wilhelm von Braunschweig als Zivil- und Militärverdienstorden zur Erinnerung an Heinrich den Löwen gestiftet wurde.

Ordensklassen

Orden Heinrichs des Löwen (Kopie): Bruststern zum Großkreuz mit Devise IMMOTA FIDES. Das „W“ im Zentrum steht für den Stifter des Ordens, Herzog Wilhelm von Braunschweig. Die Stiftung erfolgte zunächst in vier Ordensklassen sowie einem affiliierten Verdienstkreuz:

Großkreuz Kommandeur I. und II. Klasse Ritter Verdienstkreuz I. und II. Klasse Anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges erfolgte 1870 die Einführung der Schwerter in allen Klassen für Kriegsverdienste. Diese sind unter dem Kreuz angebracht. Am 8. März 1877 verfügte der Herzog die Teilung der Ritter-Klasse in Ritter I. und II. Klasse. 1903 erfolgte die Stiftung des Ehrenzeichens in Form einer silbernen Medaille. Im Jahre 1908 wurde eine I. Klasse eingeführt. Außerdem kam das Offizierskreuz sowie die IV. Klasse neu hinzu und das Ehrenzeichen ab diesem Zeitpunkt in zwei Klassen - Silber und Bronze - geteilt. Ein Jahr später gab es Änderungen betreffend der Verleihung der Schwerter. Diese wurde nunmehr für Kriegsverdienste durch das Mittelschild kreuzend verliehen. Zusätzlich führte man die Schwerter über dem Kreuz ein. Verleihungen erfolgten an Inhaber einer höheren Klasse, wenn dieser bereits vorher mit einer niedrigeren Klasse mit Schwertern für Kriegsverdienste beliehen worden war. Bis zum Ende der Monarchie im November 1918 wurde der Orden dann in folgender Rangordnung verliehen:

Großkreuz I. Klasse Kommandeur I. und II. Klasse Offizierskreuz Ritter I. und II. Klasse IV. Klasse Verdienstkreuz I. und II. Klasse Ehrenzeichen I. und II. Klasse Ordensdekoration

Bruststern zum Kommandeurkreuz I. Klasse Das Ordenszeichen ist ein goldenes achtspitziges, hellblau emailliertes Johanniterkreuz mit rotem, gestrahltem Mittelschild, auf dem die gekrönte Säule mit springendem Sachsenross und auf dessen Flügeln der Helm und die Pfauenfedern des Wappens angebracht sind.

Ein Löwe verbindet Krone und Kreuz, zwischen den Flügeln befinden sich gekrönte „W“ für den Stifter des Ordens Herzog Wilhelm. Auf dem Revers des Mittelschildes steht der Wahlspruch IMMOTA FIDES (Unerschütterliche Treue) mit der umlaufenden römischen Jahreszahl MDCCCXXXIV der Stiftung.

Im Gegensatz zu allen anderen Klasse ist das Kreuz der Ritter II. Klasse aus Silber gefertigt. Die IV. Klasse besteht ebenfalls aus Silber und ist lediglich im Medaillon emailliert.

Das Verdienstkreuz beider Klassen ist ein Hochkreuz mit aufgesetztem Medaillon. Darin ist die gekrönte Initiale des Stifters W zu sehen. Auf den Kreuzarmen die Ordensdevise IM /MO / TA /FIDES. Zwischen den Kreuzarmen der I. Klasse verläuft zusätzlich ein grün emaillierter Eichenkranz.

Das Ehrenzeichen ist eine runde Medaille, wobei die I. Klasse in Silber, die II. Klasse in Bronze geprägt wurde. Im Avers die von einem Eichenlaubkranz umschlossene und von einer Krone überragte Initiale des Stifters. Im Revers die bereits beschriebene zweizeilige Ordensdevise. Darüber ein sechsstrahliger Stern und darunter zwei gekreuzte Eichenzweige.

Zum Großkreuz und dem Kommanandeurkreuz I. Klasse gehört außerdem ein silberner achteckiger Bruststern mit dem Kreuz in der Mitte. Das Großkreuz konnte außerdem zu besonderen Anlässen mit einer Collane bestehend aus Löwe, dem Wappen mit Trophäen und dem Mittelschild, getragen werden.

Trageweise

Ordensband Das Großkreuz wurde an einer Schärpe von der linken Schulter getragen. I. Klasse sowie Kommandeur I. und II. Klasse dekorierten die Auszeichnung als Halsorden. Großkreuz und Kommandeur I. Klasse trugen zusätzlich einen Bruststern. Das Offizierskreuz ist ein Steckkreuz, welches ebenso wie die restlichen Klassen des Ordens auf der linken Brustseite getragen wurde.

Die Dekoration wird nach den Ordensklassen in verschiedenen Größen an einem hochroten Band mit gelben Rändern getragen.

Quelle: Wikipedia (Stand: 7.2.2021)

Auszeichnung

Der mecklenburgische Greifenorden wurde am 15. September 1884 durch Großherzog Friedrich Franz III. von Mecklenburg zu dem Zweck, das Allerhöchste besondere Wohlwollen, sowie die Allerhöchste Anerkennung hervorragender Verdienste zum öffentlichen und sichtbaren Ausdruck zu bringen gestiftet. Ordensgroßmeister war der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin. Das Statut wurde am 31. Januar 1902 und 7. Juni 1904 erweitert und mit Zusätzen versehen. Seit 1904 wurde der Orden für Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz verliehen. Zugleich rückte der Großherzog von Mecklenburg-Strelitz in den Rang eines Ordensgroßmeisters auf.

Ordensklassen Eingeteilt war der Greifenorden in drei Klassen:

  1. Großkreuz 2a) Großkomtur, b) Komturkreuz, c) Ehrenkreuz
  2. Ritterkreuz Die Insignien des Großkreuzes konnten mit Schwertern, die des Großkomtur- und Komturkreuzes mit Diamanten, das Ritterkreuz konnte mit der großherzoglichen Krone verliehen werden.

Ordensdekoration Das Ordenszeichen besteht aus einem rot emaillierten, goldbordierten achtspitzigen Kreuz mit einem goldenen Medaillon, das erhaben einen schreitenden Greifen zeigt. Das Großkreuz wird an einem vier Zoll breiten, gewässerten hellgelben Band mit schmaler roter Einfassung von der rechten Schulter zur linken Hüfte getragen, das Großkomturkreuz und das Komturkreuz an einem schmaleren Band um den Hals, das Ehrenkreuz auf der linken Brust, das Ritterkreuz auf der linken Brust oder im Knopfloch. Im übrigen unterscheiden sich die Klassen lediglich in der Größe.

Quelle: Wikipedia (Stand: 7.2.2021)

Auszeichnung

Der Rote Adlerorden (im 19. Jahrhundert Rother Adler-Orden) war ein preußischer Verdienstorden, der am 17. November 1705 durch Erbprinz Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth unter der Bezeichnung Ordre de la sincérité (Orden der Aufrichtigkeit) als höfischer Ritterorden gestiftet wurde. Ab 1792, nach dem Übergang der fränkischen Hohenzollerngebiete an Preußen, verlieh ihn der König von Preußen. Der rote Adlerorden war nun der zweithöchste Orden im preußischen Staat nach dem Schwarzen Adlerorden. Er wurde bis zur Novemberrevolution verliehen.

Geschichte

Verleihungsurkunde des Roten Adlerordens (1851) Der Orden wurde durch Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth vermutlich in Anlehnung an den englischen Hosenbandorden, den er auf seinen Reisen kennengelernt hatte, gegründet. Die Mitglieder des Ordens verpflichteten sich, immer den Ordensstatuten zu folgen. Dazu zählte auch das permanente Tragen des Ordens. Er diente jedoch auch der Selbstdarstellung des Markgrafen, denn jedes Jahr wurde zum Georgstag eine Versammlung aller Ordensträger mit Festivitäten in St. Georgen am See bei Bayreuth abgehalten. Hierbei fand auch ein Gottesdienst in der hierfür gestalteten Sophienkirche (heute Ordenskirche) statt. Der letzte Markgraf zu Brandenburg-Ansbach und Bayreuth, Christian Friedrich Karl Alexander, gab dem Orden 1776 neue Statuten und den Namen Hochfürstlicher Brandenburgischer Roter-Adler-Orden. Als er die Fürstentümer am 2. Dezember 1791 an Preußen abtrat, ging auch der Orden an Preußen über und wurde am 12. Juni 1792 von Friedrich Wilhelm II. zum zweiten Ritterorden der Monarchie erhoben.

Im Jahr 1810 wurde der Orden in drei Klassen unterteilt. Im Jahr 1818 wurde die zweite Klasse um einen Stern ergänzt und eine vierte Klasse geschaffen. Wer seinerzeit nach der vierten die dritte Klasse erhielt, trug diesen Orden an einer Schleife am Ring des Ordens. Wer mehrere Klassen des Ordens erhielt, trug ab der zweiten Klasse den Orden mit einer Verzierung aus Eichenlaub am Ring. 1861 kam noch das Großkreuz als neue höchste Ordensklasse hinzu.

Nachdem die Novemberrevolution das Ende der Monarchie gebracht hatte, wurde der Orden nicht mehr verliehen.

Insignien Ordenskreuz Das Ordenszeichen bestand seit 1810 aus einem nach oben sich verbreiternden weißemaillierten Georgskreuz. Das Medaillon im Avers zeigte den roten brandenburgischen Adler mit einem grünen Lorbeerzweig in den Fängen und im Revers das Monogramm „FW“ unter der preußischen Königskrone. Das am 18. Oktober 1861 von König Wilhelm I. († 1888) anlässlich seiner Krönung in Königsberg gestiftete Großkreuz war ein Johanniterkreuz und trug rote Adler in den Kreuzwinkeln, das Medaillon im Avers zeigte das Monogramm WR (Wilhelmus Rex), von der Ordensdevise SINCERE ET CONSTANTER (aufrichtig und standhaft)umwoben. Im Reversmedaillon befand sich innerhalb eines Eichenkranzes das Datum Den 18. Octb. 1861. Das Großkreuz wurde an einer orangen Schärpe mit weißen Streifen getragen. Bei besonderen Verdiensten wurde die Kette zum Großkreuz verliehen. Das Kreuz der I. Klasse wurde an einer weißen Schärpe mit orangefarbenen Seitenstreifen von der linken Schulter zur rechten Hüfte getragen. Die II. Klasse wurde um den Hals und die III. und IV. Klasse an der linken Brust getragen.[2] Die Kriegsdekoration hing ab 1864 am schwarz-weißen Band. Nichtchristliche Ordensritter bekamen seit 1851 manchmal statt eines Kreuzes ein silbernes sternförmiges oder rundes Medaillon mit dem Roten Adler in der Mitte verliehen.

Stern Der Stern des Großkreuzes war ein goldener achtstrahliger Stern, in dessen Mitte der gekrönte rote Adler mit einem Schwert und einem Zepter in den Fängen, auf einem Medaillon aufgemalt ist. Der Adler trägt das hohenzollernsche Wappenschild und um das Medaillon des Adlers steht die Ordensdevise auf blauer Emaille. Der Stern der ersten Klasse ist silbern und gleicht dem Stern des Großkreuzes bis auf wenige Änderungen. Der Adler trägt statt Schwert und Zepter einen Lorbeerkranz und die Ordensdevise steht auf weißer Emaille. Die II. Klasse wurde mit einem silbernen vierstrahligen Stern mit dem Medaillon des Sternes der I. Klasse verliehen. Alle drei Sterne konnten in Brillanten verliehen werden.

Kette Die Kette wurde am 18. Januar 1861 mit dem Großkreuz gestiftet und nur bei besonderen Verdiensten verliehen. Sie hatte drei Arten von Gliedern: Das erste war ein blauer Reif, auf dem die Ordensdevise mit Krone stand und der innen das Monogramm des Stifters WR (Wilhelminus Rex) trug; das zweite Glied bestand aus gekreuztem Schwert und Zepter in einem Eichenkranz; das dritte war mit dem ersten identisch bis auf das Monogramm, das ein roter Adler mit dem aufgelegten Kurwappen Brandenburgs, goldener Stab des Erzkämmerers in blauem Feld, ersetzte.

Ordensklassen Der Rote Adlerorden wurde seit 1818 in vier Klassen (I. bis IV.), seit 1861 auch als Großkreuz verliehen.

Großkreuz I. Klasse II. Klasse III. Klasse IV. Klasse

Darüber gab es eine große Anzahl von teilweise kombinierbaren Ergänzungen zu den einzelnen Stufen:

Schwerter (seit 1848 für Kriegsverdienst) Eichenlaub (für Inhaber der I. und II. Klasse, die vorher im Besitz der II. oder III. Klasse waren) Brillanten (Großkreuz, I. und II. Klasse) Emailleband des Königlichen Kronenordens, um das Kreuz und den Stern geschlungen (für Inhaber beider Orden in der I. Klasse) Johanniterkreuz Schwerter am Ring (für Inhaber auf Grund militärischer Verdienste, die eine darunterliegende Stufe mit Schwertern besaßen) Dienstjubiläumszahlen (50 und 60) Schleife (für Inhaber der III. Klasse, die zuvor bereits im Besitz der IV. Klasse waren).

Der Rote Adlerorden war der deutsche Orden mit den vielfältigsten Abstufungen. Im Jahre 1861 wurde ihm ein neuer Orden, der Kronenorden, der wie das Großkreuz des Roten Adlerordens bei der Krönung Wilhelm I. gestiftet worden war, gleichgestellt.

Am 18. Mai 1842 verfügte König Friedrich Wilhelm IV. die Anfertigung einer silbernen Roten Adlerordens-Medaille, die nur an nichtpreußische Truppenangehörige verliehen wurde. Kaiser Wilhelm I. ordnete 1871 eine neue Ausführung der Medaille an.

Quelle: Wikipedia (Stand:7.2.2021)

Auszeichnung

Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden war der gemeinsame Staatsorden der thüringischen Herzogtümer Sachsen-Altenburg, Sachsen-Coburg und Gotha und Sachsen-Meiningen.

Geschichte Bei der Neuverteilung des Erbes des jüngeren Zweiges der Ernestinischen Linie des Hauses Wettin - nach dem Aussterben des Hauses Sachsen-Gotha-Altenburg - wurde der „Ernestiner“ am 25. Dezember 1833 von den Herzögen Friedrich von Sachsen-Altenburg, Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha und Bernhard II. Erich Freund von Sachsen-Meiningen und Hildburghausen gestiftet. Der Orden diente in erster Linie als Hausorden für männliche Mitglieder der drei ernestinischen Linien, wurde aber auch für Zivil- und Militärverdienste verliehen.

Die Stiftung geht auf den Orden der deutschen Redlichkeit zurück, der 1690 als Erinnerung an den Herzog Ernst den Frommen (1601-1675), vom Herzog von Altenburg gestiftet wurde.

Ordensklassen

Carl Eduard (Sachsen-Coburg und Gotha) mit dem Großkreuz des Ernestinischen Hausordens, 1906 Der Orden hatte ursprünglich vier Klassen:

Großkreuz (höchstens neun Inhaber, wirkliche Geheimräte oder dieses Ranges, Prinzen der drei Häuser (nach vollendetem 18. Lebensjahr) ungerechnet) Komtur I. Klasse (höchstens zwölf Inhaber, Geheimräte oder Minister) Komtur II. Klasse (höchstens achtzehn Inhaber, im Rang eines Präsidenten, Obersten oder Oberstleutnants) Ritter (höchstens 36 Inhaber) Die Verleihung des Großkreuzes brachte den erblichen Adel, und bei bereits adligen Personen die Erhöhung in die nächste Rangstufe (Ritter zu Baronen, Freiherren zu Grafen).

Jedes der drei Herzogtümer konnte ein Drittel der Ordensmitglieder jeder Klasse bestimmen und war verpflichtet, die Verleihungen den anderen beiden Herzogtümern mitzuteilen. Im Falle von Ausländern war die Zahl der Ordensmitglieder unbegrenzt, mindestens zwei der drei Herzogtümer mussten jedoch zustimmen. Um 1890 schuf man auch die 5. Klasse: die Ritter II. Klasse.

Nach 1850 wurde der Orden um eine Kriegsdekoration erweitert: die Schwerter am Ring (gekreuzte goldene Schwerter unter der Krone der Aufhängung) und Schwerter zum Kreuz (goldene Schwerter zwischen den Armen des Kreuzes und auf dem Ordensstern unter dem Medaillon). Militärs erhielten den Orden mit einem Lorbeerkranz statt des oben beschriebenen Eichenkranzes.

Im Jahre 1866 schuf man auch ein Silbernes Verdienstkreuz des Ordens, welches mehrere Male (1870, 1890 und 1914) erneuert wurde und für niedere Beamte und Militärs vorgesehen war. Es hat die allgemeine Form, ist jedoch ohne Krone, ohne die Löwenornamente zwischen seinen Armen, ohne Kugeln auf den Spitzen und unemailliert. Auch dieses Kreuz wurde mit Schwertern (nur zwischen den Armen) verliehen.

Ordensdekoration Das Ordenskreuz ist ein weiß emailliertes Malteserkreuz mit schreitenden goldenen Löwen in den Winkeln. Im Avers zeigt das Mittenmedaillon ein goldenes Brustbild des nach rechts schauenden Herzogs Ernst des Frommen, von einem blau emaillierten Band mit der Ordensdevise Fideliter et constanter („Treu und beständig“) in goldenen Buchstaben umgeben. Um das ganze Mittenmedaillon läuft ein grün emaillierter Eichenkranz mit goldenen Adern. Im Revers zeigt das Medaillon des Kreuzes das sächsische Rautenwappen, von einem blauen Ring mit der Inschrift 25. December 1833 und dem gleichen Eichenkranz wie der des Averses umgeben. Das Ordenszeichen hängt an einer goldenen Königskrone. Bis um 1864 wurden die altenburgischen Verleihungen mit dem Buchstaben F auf dem oberen Kreuzarm des Averses, die gothaischen mit dem Buchstaben E und die meiningischen mit dem Buchstaben B gekennzeichnet. Bei Verleihungen der Ordenszeichen an Ausländer fehlten die Eichenkränze.

Der Ordensstern der Großkreuze ist achtstrahlig mit abwechselnd silbernen und goldenen Strahlen. Er trägt ein weißes Ordenskreuz, dessen Mittenmedaillon das gleiche (mit den beiden Kränzen und der Ordensdevise) wie beim Ordenszeichen war, jedoch mit der sächsischen Rautenkrone in seiner Mitte statt des Herzogsbildes.

Der Ordensstern der Komture I. Klasse war bis 1864 nur ein facettiertes Kreuz mit der Rautenkrone und der Ordensdevise im Mittenmedaillon, ohne den unterliegenden Stern. Um 1865 führte man für diese Klasse einen rhombischen Stern mit darauf liegendem Kreuz ein.

Es gab auch ein Prinzessinenkreuz (eigentlich nur ein Abzeichen, denn weibliche Trägerinnen waren in den Statuten nicht vorgesehen): es ist ein kleines Kreuz des Modells vom Ordensstern, schräg gelegt (es gab auch andere Ausführungen mit geradestehendem Kreuz) und von einem grün emaillierten Band mit der Ordensdevise umgeben. Das Kreuz hängt an einer Königskrone, die von einer in Gold gearbeiteten Schleife überhöht ist.

Als besondere Auszeichnung konnte der Orden (nur Großkreuze) mit Brillanten verliehen werden. Er wurde an einem karmesinroten Band mit beiderseitigem dunkelgrünen Streifen getragen.

Die Collane stand nur den drei Souveränen und anderen ebenbürtigen Fürstlichkeiten zu: sie besteht aus weiß emaillierten Kreuzen mit dem Buchstaben E, goldenen Kronen und schreitenden goldenen Löwen, das Ordenszeichen hängt an einem Schild mit dem sächsischen Rautenwappen.

Nach 1918

Der Ernestinische Hausorden erlosch nicht nach dem Sturz der deutschen Monarchien im Jahre 1918, sondern wurde als inoffizieller Hausorden weiter verliehen, besonders von Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg-Gotha. Dies wurde um 1936 von Hitler verboten. Erst nach 1955 wurden die Verleihungen wieder aufgenommen, diesmal durch die Herzogin-Witwe Clara Maria von Sachsen-Meiningen und Hildburghausen (1895-1992), die sie im Namen ihres Sohnes Friedrich Alfred († 1997, der als Kapuziner-Mönch lebte), vornahm. Außer ihren Enkeln aus der Familie Habsburg wurden noch etwa zwanzig Personen ausgezeichnet (nur Großkreuze).

Quelle: Wikipedia (Stand:7.2.2021)

Auszeichnung

Der Hausorden vom Weißen Falken, oder auch Hausorden der Wachsamkeit genannt, war ein Orden des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Ordensträger wurden in den Staatshandbüchern des Landes aufgeführt.

Geschichte Die Falkenjagd war im Mittelalter gewöhnlich die Belustigung der Vornehmen, und der Falke galt als Zeichen des Adels. Sogar Heinrich IV. nahm Falken in das Reichssiegel auf. Da dieser Vogel bis in das 18. Jahrhundert hinein große Verehrung genoss, lag es nahe, dass man ihm an Stelle des Adlers und anderer Tiere ein Ordenszeichen widmete.

Der Orden behielt Form und Namen seit seiner Stiftung am 2. August 1732. Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar, (der Großvater des bekannten späteren Großherzogs Carl August, der Goethe an seinen Hof berief) stiftete ihn mit der Genehmigung und zu Ehren Kaiser Karl VI., dessen General der Kavallerie er seit 1732 war, und gab ihm den Titel „de la Vigilance“. Im Laufe der Zeit verminderte sich aber die Zahl der Mitglieder so stark und der Orden verfiel. 1806 lebte nur noch ein Inhaber des Ordens, ein Ritter. Als Herzog Carl August nach 40-jähriger Regierung mit der Erhebung seines Landes zum Großherzogtum Großherzog wurde, mochte die Vergrößerung des Territoriums Veranlassung gegeben haben, einen Verdienstorden zu schaffen. Noch im selben Jahr erwachte der Hausorden der Wachsamkeit oder Hausorden vom Weißen Falken zu neuem Leben. So wurde er durch den Großherzog Carl August am 18. Oktober 1815[1] erneuert und unter der Bezeichnung Hausorden der Wachsamkeit oder vom weißen Falken neu belebt.

Ordensklassen Der Orden, der dem Besitzer die Pflicht auferlegte, der jeweiligen rechtmäßigen höchsten Nationalbehörde treu und ergeben zu sein, bestand anfangs aus drei Klassen und die Anzahl der Mitglieder war beschränkt:

Großkreuz - auf 12 Mitglieder, mit Ausnahme der geborenen Prinzen des Hauses Kommandeur - auf 25 Mitglieder Ritter - auf 50 Mitglieder

Am 18. Februar 1840 erfolgte eine Erweiterung um eine IV. Klasse (Ritterkreuz II. Klasse) sowie die Stiftung eines Verdienstkreuzes in zwei Klassen

Ordensdekoration Der Orden besteht aus einem an einer Krone hängenden achtspitzigen goldgefassten grün emaillierten Malteserkreuz. In den Kreuzarmwinkeln je ein rot emaillierter geschuppter Stern mit goldener Einfassung. Auf der Vorderseite liegt ein weiß emaillierter Falke mit ausgebreiteten Schwingen. Die Kreuzrückseite zeigte auf weißer Emaille einen grünen Stern. In der Kreuzmitte ein ovales Medaillon mit einem emaillierten Blau zeigte in goldenen Buchstaben die vierzeilige Ordensdevise VIGILANDO ASCENDIMUS (wachsam steigen wir empor). Alles wird von einem goldenen Lorbeerkranz und einer Krone umgeben.

Für Kriegsverdienste wurde das Ordenszeichen mit gekreuzten Schwertern durch die Kreuzwinkel verliehen.

Trageweise Großkreuzer trugen den Orden an einer Schärpe von der rechten Schulter zur linken Hüfte sowie mit einem achtstrahligen Bruststern, auf dem das Ordenszeichen aufliegt. Kommandeure dekorierten um den Hals, Ritter II. und I. Klasse sowie Träger des Verdienstkreuzes am Band auf der linken Brustseite. Das Ordensband ist rot.

Sonstiges Der Großherzog war Großmeister, die geborenen Prinzen waren Inhaber des Großkreuzes und gleichzeitig war der Vorsitzende Staatsminister der Ordenskanzler.[1]

Bei besonderen Anlässen wurde das Großkreuz an einer Collane getragen. Die einzelnen Kettenglieder zeigen abwechselnde einen goldenen Falken und die Buchstaben C. A. (Carl August).

Tag des Ordensfestes war alljährlich der 18. Oktober.

Auszeichnung

Der Friedrichs-Orden wurde am 1. Januar 1830 durch König Wilhelm I. von Württemberg zur Erinnerung an seinen Vater Friedrich I. und an die Erhebung des Landes zum Königreich im Jahre 1806 gestiftet. Der Orden wurde bis zum Ende der Monarchie in Württemberg im Jahre 1918 verliehen.

Ordensklassen Es gab ursprünglich nur eine Klasse, die der Ritter. Mit der Verleihung war der persönliche Adel verbunden, sofern der Beliehene nichtadeliger Inländer war.

Per Edikt vom 3. Januar 1856 entfiel die Nobilitierung und der Orden erhielt vier Klassen:

Großkreuz Komtur I. Klasse Komtur II. Klasse Ritter Die bis zu diesem Zeitpunkt beliehenen Inhaber des Friedrichs-Ordens wurden zu Großkreuzen erklärt. Mit der erneuten Statutenänderung am 29. September 1870 wurden Ritter fortan in Ritter I. und II. Klasse aufgeteilt. Wobei auch hier bisherige Ritter zu Rittern I. Klasse ernannt wurden. Am 4. September 1886 erfolgte eine Umbenennung der Ritter I. Klasse in Ehrenritter und der Ritter II. Klasse in Ritter. Für militärische Verdienste konnte der Orden ab 1870 auch mit zwei am Ring befindlichen gekreuzten Schwertern verliehen werden.

Durch Königliche Verordnung vom 11. August 1892 wurde noch eine Goldene Verdienstmedaille hinzugefügt. Diese führte die Bezeichnung „Verdienstmedaille des Friedrichsordens“. Sie zeigte auf der Vorderseite das Brustbild des regierenden Königs mit dem Titel als Umschrift und auf der Rückseite das Ordenszeichen des Friedrichs-Ordens mit dem gekrönten F auf dem Schild und der Umschrift Dem Verdienste. Die Medaille wurde am Band des Ritterkreuzes auf der linken Brust getragen.

Ab 6. März 1899 konnte als besondere Auszeichnung das Großkreuz mit der Krone oder die Krone zum Großkreuz verliehen werden.

Ordensdekoration Das Ordenszeichen ist ein weißemailliertes goldbordiertes Kreuz mit geschwungenen Armen. Zwischen den Kreuzarmen sind fünf goldene Strahlen angebracht. Das Medaillon zeigt ein goldenes Seitenporträt des Stifters mit der Inschrift Friedrich König von Württemberg im Reif. Auf der Rückseite steht auf weißem Grund der Schriftzug DEM VERDIENST und im Reif GOTT × UND × MEIN × RECHT. Großkreuz und Komtur erhielten jeweils einen goldenen Bruststern zum Kreuz.

Ordensband Das Ordensband ist himmelblau. Daher kommt der Spitzname „der blaue Fritz“ für das Ritterkreuz.[1]

Sonstiges Bis etwa zur Jahrhundertwende wurden die Ordensträger in den Württembergischen Staatshandbüchern aufgeführt. Nach dem Ableben eines Ordensträgers musste das Ordenszeichen in den Ordensschatz zurückgegeben werden. Dies galt auch noch nach Abschaffung der Adelsprivilegien in der Weimarer Republik.

Quelle: Wikipedia Stand 7.2.2021